Eichstädt

Die Geschichte des Ortes Eichstädt lässt sich zurückverfolgen bis in das Jahr 1350. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Ortschaft an den Grafen von Lindow übergeben. In den folgenden Jahren wechselten die Besitzer. Seit dem 16. Jahrhundert zerfiel das Rittergut in zwei Anteile, 1793 gab es bereits fünf Rittergüter. Die Ortschronisten haben bei der geschichtlichen Aufarbeitung der Vergangenheit von Eichstädt eine schwierige Aufgabe zu lösen. Gegen Ende des vorigen Jahrhunderts wurden die Akten des Dorfes und der Umgebung von einem Gutsverwalter auf die Straße geworfen und dabei schwer beschädigt.

Gesichert ist, dass von Eichstädt in der Vergangenheit die Schreibweise des Ortsnamens sich mehrmals änderte. So ist 1350 von Eyckstede, 1375 von Eychstede und 1429 von Eigstede im Landbuch die Rede.

Die Feldsteinkirche, in Saalform gebaut, stammt aus dem 14. Jahrhundert. Der Westturm wurde in Schiffsbreite errichtet. Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Kirche in einem barocken Stil umgebaut. Die rechteckige Saalbauform des Kirchenschiffes mit den hochgezogenen Rundbogenfenstern blieb erhalten. Während des letzten Krieges wurde die Kirche ausgeplündert und besitzt nun eine neuzeitliche Inneneinrichtung.

Weiterhin empfehlen wir einen Abstecher nach Neu-Vehlefanz zum Denkmal für Gustav Büchsenschütz, dem Vater der brandenburgischen Nationalhymne "Fliege hoch du roter Adler".

Auf dem Weg nach Neu-Vehlefanz befindet sich der Rötepfuhl, an dem bis zum vorigen Jahrhundert eine Ziegelei stand, die dem Wässerchen den Namen gab.

Wappen

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