Menz

Auf dem 300 m westlich des Ortes am Roofensee liegenden Wallberg befand sich ein slawischer Burgwall (Turmhügel) mit vorgelagerter Siedlung. Der Rittersitz ging Anfang des 13. Jahrhunderts in den Besitz von Johannis Mentiz, einem Gefolgsmann Grafen Lindow, über. Die Grenzlage setzte den Marktflecken wiederholt im Zeitraum von 1420 bis 1438 Raubzügen mecklenburgischer Ritter aus. Leidvolles erfuhren die Einwohner von Menz im Jahre 1638, als der Ort zusammen mit weiteren 28 Siedlungen von abziehenden kaiserlichen Truppen unter General Gallas eingeäschert wurde.

Seit dem 18. Jahrhundert entwickelte sich Menz, begünstigt durch Forst- und Seenbesitz, zu einem der wohlhabendsten Amtsdörfer im Land Ruppin. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde die Menzer Heide fast völlig kahlgeschlagen, nachdem der Bau des Polzow-Kanals die Voraussetzung zur Verschiffung der Hölzer über die Havel nach Berlin geschaffen hatte.

Das älteste Gebäude von Menz ist die Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert, die nach dem 30-jährigen Krieg wiederholt umgebaut wurde. Einen Besuch auf jeden Fall wert ist das Naturparkhaus des Naturpark Stechlin-Ruppiner Land.

NaturParkHaus Stechlin

Kirchstraße 4
16775 Menz

Fon: (033082) 51210

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