Himmelpfort

"Coeli porta = Himmelpforte" rief Mönchsbruder Otto 1299, als er von einer Anhöhe den Blick übers Land schweifen ließ. So lieblich und malerisch der Name klingt, so wenig übertrieben ist er. Markgraf Albrecht III. von Brandenburg errichtete an diesem reizvollen Fleckchen Erde ein Zisterzienserkloster, welches er als sein "Begräbniskloster" nutzen wollte. Durch das Ende der askanischen Herrschaft in Brandenburg und auf Grund der unsicheren Existenz an der Grenze zu Mecklenburg erlangte das Kloster keine Bedeutung und wurde 1541 aufgelöst.

1663 wird in den verbliebenen Außenmauern der Klosterkirche Himmelpforts neue Klosterkirche erbaut. Im Grabgewölbe unter der Kirchenempore befindet sich ein kleines Museum, in dem Sie sich über die Geschichte des Klosters informieren können. Gruselig wird es, wenn Sie an einer Führung, die zum Kellergeschoß der Klosterkirche führt, teilnehmen. Dort befindet sich die Grablege der Familie von Trott, deren Leichname - ähnlich dem Ritter von Kahlbutz - mumifiziert sind und durch eine verglaste Luke von außen besichtigt werden können.

Anschließend sollten Sie einen Spaziergang durch den Klostergarten mit seinen bemerkenswerten Weißbuchen und Sommerlinden machen. Auch ein Besuch im Klosterkräutergarten ist empfehlenswert.

Der Ort ist auf einer keilförmigen Landzunge zwischen dem Moderfitz-, Haus-, Stolp- und Sidowsee gelegen, so dass vor allem Wassersportler auf ihre Kosten kommen.

Die kleinen Besucher der "Deutschen Tonstraße" interessiert vielleicht, dass der Weihnachtsmann sein "Büro" in Himmelpfort hat und Kinder aus ganz Deutschland zu Weihnachten ihre Wunschzettel hierher senden.

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