Zabelsdorf

Zabelsdorf wurde als Straßendorf gegründet (Dorfstraße am Großen Wentowsee). Das Dorf ist eine germanische Gründung und entstand im Zuge der Germanisierung der Mark Brandenburg. Im Jahre 1270 kam "Szabelsdorp" mit dem Land Löwenberg durch die Markgrafen Johann II., Otto IV. und Konrad im Tauschverfahren gegen das Land Königsberg an das Bistum Brandenburg. Zu diesem Vertrag gab es einen Vorvertrag vom 29.10.1267, in dem der Ort erstmals erwähnt wurde. Anfang des 15. Jahrhunderts plünderten Mecklenburger Ritter mehrmals das Dorf. 1727 kam Zabelsdorf zum Amt Badingen.

Mit der Eröffnung der Ziegeleien 1899 bekamen viele Zabelsdorfer Arbeit, es wurden auch Saisonarbeiter beschäftigt. Sie wohnten in dem 1899 errichteten Ziegeleihaus.

Die Kirche, deren Grundbestand in die Anfangszeit des Dorfes im 13. Jahrhundert zurückreicht, befindet sich in der Dorfmitte. Es ist ein Feldsteinbau auf leicht vorkragendem Sockel. Erneuert und wiederhergestellt wurde die Kirche im Jahre 1731. Der Westturm wurde auch in dieser Zeit in der heutigen Form errichtet. Der Turm erhebt sich über der Westwand aus dem Satteldach, hat selbst ein Zeltdach und ist mit Kugel und Wetterfahne geschmückt. Innen ist die Kirche verputzt. Eine Ausmalung erfolgte 1923. Zu den Schmuckstücken gehört ein vergoldeter Kelch sowie zwei Altarleuchter aus Zinn. Die Glocke, von J. F. Thiele in Berlin gegossen, stammt aus dem Jahre 1792.

Wenn Sie Zabelsdorf durchfahren, Ortsausgang links, erreichen Sie den Großen Wentowsee.

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