Ribbeck

Nachdem Sie Mildenberg in nördlicher Richtung verlassen haben, erreichen Sie nach ca. 3 km Ribbeck, die kleinste Gemeinde im Amt Zehdenick. Das typische Angerdorf fand die erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1293. Nach der Reformation (1540-1558) ging der Ort in den Besitz der Familie von Trott über. Zum Dorfkern gehören das Gutshaus und der dazugehörende Speicher (Fachwerk). An dem in der Mitte des 17. Jahrhunderts gebauten zweistöckigen Speicher ist eine Inschrift mit folgendem Inhalt sichtbar: H.B.V. Trott 1665 M.F.C.O.I.M.I.Z.

Zum Dorfkern zählt selbstverständlich auch die Kirche von Ribbeck. Die Dorfkirche ist ein rechteckiger Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert. An der Südseite ist ein zugesetztes Portal erhalten. Der quadratische Westturm mit Schweifhaube wurde 1739 bis 1742 erbaut. Ebenfalls im 18. Jahrhundert wurde die Inneneinrichtung erneuert. Einrichtungsgegenstände wie Kelch, Leuchter usw. stammen aus dem 19. Jahrhundert. Die Glocke von 1821 ist von W.Thiele aus Berlin.

In der Nähe von Ribbeck befinden sich die Ribbecker Stiche. Dort kann man noch viele Tiere finden, deren Lebensraum woanders schon zerstört ist. Wer Glück hat, sieht dort Biber oder Kraniche in ihrem natürlichen Lebensraum. Auch seltene Pflanzen haben hier einen Ort zum Überleben gefunden. Ribbeck bietet also Naturfreunden ein lohnendes Ziel, besonders Wander- und Angelfreunde finden hier Entspannung und Vergnügen.

Übrigens, Ribbeck ist nicht zu verwechseln mit dem Ribbeck im Havelland, in dem einst ein Birnbaum stand!

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