Krewelin

Im Jahre 1316 wurde Krewelin Otto Gans zu Putlitz vom Markgrafen Waldemar verliehen. Damit wurde der Ort das erste Mal in einer Urkunde erwähnt. Im Jahre 1452 gelangte das Dorf in den Besitz des Zehdenicker Klosters. Nach der Reformation wurde Krewelin dem kurfürstlichen Amt in Zehdenick unterstellt. Seit 1707 ist Schulunterricht in dem Dorf nachweisbar. Krewelin ist ein Runddorf im typisch märkischen Stil mit einer schönen landschaftlichen Umgebung.

Die unmittelbare Nähe des Biosphärenreservats Schorfheide ist bestens geeignet zum Entspannen in Ruhe und Abgeschiedenheit. Am Ortsausgang überquert der Wanderer den Vosskanal. Die zweite Brücke, die über die Schnelle Havel führt, erschließt einen wunderbaren Ausblick auf die naturbelassene Uferlandschaft. Empfehlenswert ist auch der Weg entlang am Vosskanal, der von alten Kastanien gesäumt wird.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche völlig zerstört. 1694 erfolgte der Neubau der Fachwerkkirche mit kleinem Dachreiter. Der Kanzelaltar ist von 1700 und die beiden Altarflügel stammen aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Die Glocke von J. F. Thiele wurde 1794 eingebaut.

Wappen

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