Liebenwalde

1244 wurde es erstmals urkundlich als "Levenwalde" erwähnt und bietet heute in seltener Vollkommenheit das typische Merkmal einer märkischen Ackerbürgerstadt. Die mittelalterliche Ausdehnung der Stadt wurde bis ins 19. Jahrhundert nur unwesentlich verändert. Rund um den Marktplatz mit dem erst 1879 erbauten Rathaus sind die zweigeschossigen Fachwerkhäuser gruppiert. Einige der Bürgerhäuser stammen aus dem 18. Jahrhundert. Die einst mächtige Burg Liebenwalde, die von den Askaniern als Grenzfeste gegründet wurde, blieb in Resten erhalten und kündet von der wechselvollen Geschichte der Stadt. Die Pfarrkirche, ein rechteckiger Putzbau in klassizistischen Formen, entstand 1833/35 nach Vorlage Schinkels. Ein 30 Meter hoher Glockenturm stand ursprünglich neben der Kirche. Er wurde aber 1875 wegen Schadhaftigkeit wieder abgerissen und neu aufgebaut. Seitdem verbindet ein Zwischenbau Turm- und Kirchenschiff. Die Inneneinrichtung wie Kanzel, Taufbecken, Orgelprospekt, Altar- und Deckenleuchter und zwei kunstgeschmiedete eiserne Öfen wurde ebenfalls nach Unterlagen von Schinkel angefertigt. Die heutige Orgel wurde in das Gehäuse der Vorgängerorgel aus dem Jahre 1835 eingebaut.

Liebenwalde ist durch seine Lage an den internationalen Schifffahrtswegen - Oder-Havel-Kanal und Vosskanal (Havel-Müritz Wasserstraße) - ein ideales Fleckchen für Wassersportler und Freizeitkapitäne. Natur pur erleben Wasserwanderer bei ihrer Fahrt über die Fünf-Seen-Kette.

Heimatmuseum im Stadtgefängnis

Marktplatz 20
16559 Liebenwalde

Öffnungszeiten:

Mai - September
täglich 10-16 Uhr

Oktober - November
10-16 Uhr, Mo & Sa geschlossen

Dezember - Februar
geschlossen

März - April
10-16 Uhr, Mo & Sa geschlossen

Fon: (033054) 80550

www.museum-im-knast.de

webmaster(at)museum-im-knast.de

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