Glienicke

Erstmalig findet der Ort als Glyneck im Jahre 1412 in brandenburgischen Lehnregistraturen des Kurfürsten Friedrich I. urkundliche Erwähnung. Slawisch-wendische Einflüsse in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung lassen sich auch durch zahlreiche Bodenfunde nachweisen. Der Name Glyneck geht offensichtlich auf das slawische Wort Glina = Lehm zurück. Bis 1450 findet man auch die Schreibweise "Glinikow", ab 1724 "Glienick", woraus sich dann das heutige Glienicke entwickelte. Das kleine Bauerndorf wurde wie viele andere Dörfer der Mark Brandenburg während des Dreißigjährigen Krieges völlig zerstört. Erst ab etwa 1670 begann eine Wiederbesiedlung, um 1700 ist von 8 Bauernhöfen die Rede. Waren es 1890 nur 125 Einwohner, wurde 1934 die 4.000er Grenze überschritten.

Vom historisch interessanten Ortskern mit Dorfaue und Häusern aus der Zeit der Jahrhundertwende entwickelte sich der Ort zur heutigen Stadtrandgemeinde. Die Dorfkirche wurde 1865 aus gelben Hartbrandziegeln im neoromanischen Stil mit quadratischem Turm errichtet.

Natürlich gibt es in Glienicke auch Keramikateliers: Die Werkstatt von Frau Heike Pfitzner können Sie nach telefonischer Anmeldung besuchen.

Die reizvolle Umgebung des Kindelwaldes mit Kindelfließ und Kindelsee macht Glienicke zu einem sehenswerten Ausflugsziel. Der Naturlehrpfad Tegeler Fließ sollte unbedingt bei einer Sommerwanderung mit eingeplant werden. Wenn Sie sich Zeit nehmen, können Sie diese einzigartige Pflanzen- und Tierwelt erleben, ohne die natürlichen Lebensräume zu zerstören.

Atelier Heike Pfitzner - Adner

Am Kindelfließ 8

Fon: (033056) 80024

heike-pfitzner-adner(at)gmx.de

www.heike-pfitzner-adner.de.vu

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