Hohen Neuendorf

Hohen Neuendorf wird erstmals 1349 als Nygendorf erwähnt und später zur Unterscheidung von einer gleichnamigen Havel-abwärts gelegenen Fischersiedlung in Hohen Neuendorf umbenannt. Anfang des 20. Jahrhunderts war aus dem Bauerndorf mit 170 Einwohnern ein Großstadtvorort geworden, in dem 1902 bereits 1.514 Menschen lebten. Die Orte Hohen Neuendorf und Bergfelde, die heute mit Borgsdorf eine Großgemeinde bilden, liegen im grünen Gürtel von Berlin. Interessante Feuchtgebiete, ausgedehnte Wälder und die Nähe zur Havel machen den Reiz dieser Landschaft aus.

Im September 1907 wurde mit dem Bau der Hohen Neuendorfer Kirche begonnen, im folgenden Sommer konnte der Rohbau abgenommen und im Jahre 1909 die Kirche eingeweiht werden. Das Gotteshaus wurde in einer Mischung aus Neobarock und Jugendstil nach Unterlagen des Baurates Georg Büttner gebaut. Dem Zeitgeschmack und den privaten Spendern mussten Kompromisse gemacht werden. Viele Ausstattungsstücke, angefangen von der Glasmalerei bis hin zu den Liedertafeln, tragen unübersehbar die Stifternamen. Eine herrliche Orgel aus der Werkstatt Barnim Grüneberg befindet sich auf der Empore. Sehr schöne Malereien zieren den Raum.

Am 21.05.1999 wurde in Hohen Neuendorf die "Deutsche Tonstraße" durch die Bürgermeisterin und den Staatsminister Dr. Linde eröffnet. Im Rahmen der Festveranstaltung zur 650-Jahr-Feier des Ortes wurde Hohen Neuendorf am 23. Juni 1999 das Stadtrecht verliehen.

In Hohen Neuendorf haben Sie auch die Möglichkeit, Keramikateliers und Werkstätten zu besichtigen.

Christa Koslitz

Friedrich-Engels-Str. 8

Fon: (03303) 500335

Öffnungszeiten:
Mi. 15.00-18.00 Uhr
So. 14.00-17.00 Uhr

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